Regelmäßig veröffentliche ich auf dem Red Bug Culture Blog kurze Prosatexte.
Künstler ohne Werk
Autofictional Shorts
Im Prozess des Erinnerns, des Erzählens, des Wiedererzählens, des Aufschreibens, des Überarbeitens entsteht Erinnerung neu. Jedesmal. Genauso wie im Vergessen, Verdrängen, Auslassen, Streichen, Verschieben, Verdichten, Übertreiben und Erfinden. So kann, hoffe ich, in den verdichteten Texten eine neue bisher unbekannte »Wahrheit« zum Vorschein kommen.
Viele dieser Shorts stehen in Zusammenhang mit meiner künstlerischen Arbeit, die zu der Zeit entstanden ist, von der der jeweilige Text handelt.
Auf der anderen Seite
Traumtexte.
Nachts mit dem Bleistift skizziert, am Tag vertextet. Keine Selbstanalyse. Keine Traumdeutung. Es geht einzig um die Wirklichkeit der Bilder.
Das Problem des Schriftstellers, überhaupt des Künstlers, ist doch, daß er sein ganzes werktätiges Leben versucht, auf das poetische Niveau seiner Träume zu kommen.
(Heiner Müller)
Es gab keinen Beweis, dass er, wenn er wach war, wach war, und keinen Beweis, dass er, wenn er träumte, träumte.
(Werner Herzog)

